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Produziert für:

Credits:

Buch und Regie: Heike Bittner
Kamera: Tom Kreyssig, Daniel Laudowicz, Frank Menzel, Christopher Sharman
Ton: Marco Baldassarre, Andrew Dwarka, Tino Häusler, Jens Mattner
Schnitt: Richard Krause, Dirk Seliger, Ulrich Stein
Redaktion: Anja Weber (MDR), Saskia Barthel (MDR), Katrin Grünewald (SWR), Bernd Seidl (SWR)
Produktionsleitung: Anne Tiede, Nathalie Dietrich, Alexandra Dorn (MDR)
Herstellungsleitung: Jens Körner, Dominic Godehardt (MDR)
Creative Producer: Susanne Ladopoulos
Social Media: Hannes Krüger
Produzent*in: Roxana Hennig, Gunnar Dedio

Über das Projekt:

Der 14. Dalai Lama: eine einflussreiche Persönlichkeit mit einer faszinierenden Lebensgeschichte. Seit seinem 4. Lebensjahr ist er der spirituelle Führer der tibetischen Buddhisten und Buddhistinnen. Sein unermüdlicher Einsatz für Frieden und Menschenrechte haben ihn weltbekannt gemacht. Die 3-teilige Dokumentation wirft einen Blick auf Schlüsselereignisse im Leben des Dalai Lama. Sie beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven, wie der Dalai Lama zu einem der verehrtesten geistlichen Führer unserer Zeit wurde und was für ein Mensch der Dalai Lama ist – unter anderem mit dem Rapper Curse und dem Autor und Ghostwriter des Dalai Lama – Alexander Norman, seinen Freunden Roland Koch und Franz Alt, der Exiltibeterin Tenzyn Zöchbauer und der Gelehrten Kelsang Wangmo sowie Mirko Drotschmann.

Eine Produktion der LOOKS Media GmbH im Auftrag des MDR und SWR für ARD.

Folgen:

Ein Kind auf dem Thron

1935 Tibet:  Ein Reich aus Bergen, Geheimnissen und Traditionen. In diesem Jahr kommt in einem kleinen Dorf ein Junge zur Welt: Lhamo Dondrup. Er wird mit knapp zwei Jahren als Reinkarnation des verstorbenen 13. Dalai Lama erkannt und im Alter von vier Jahren als geistliches Oberhaupt der Tibeterinnen und Tibeter inthronisiert. Kann ein Kind dieser Aufgabe gewachsen sein?

Der 14. Dalai Lama bekommt eine strenge Ausbildung als Mönch und muss nach Lhasa übersiedeln – der Hauptstadt Tibets. Aus dem Palast in Lhasa führten seine Vorgänger ihr Volk durch die Jahrhunderte. Das Schicksal hat diesmal andere Pläne.

Flucht oder Verrat?

1959: Seit seinem 15. Lebensjahr trägt der Dalai Lama auch die politische Verantwortung für sein Volk. Im März 1959 muss er eine schwere Entscheidung treffen: Die Chinesen, die in Tibet stationiert sind, schlagen einen Aufstand tibetischer Rebellen nieder. Das Land soll endgültig zu China gehören. Der Dalai Lama entscheidet sich zur Flucht. 150.000 Tibeter und Tibeterinnen verlassen im Laufe der Jahre ebenfalls ihr Heimatland. Die anderen bleiben  – unter chinesischer Herrschaft.

Hat der Dalai Lama mit seiner Flucht sein Volk verraten? Kann er seinem Volk, dessen Beschützer er ist, aus dem Exil heraus zur Seite stehen?

Popstar für den Frieden

1989: Der Dalai Lama erhält den Friedensnobelpreis. Er reist durch die Welt, trifft Politiker, Hollywood- und Popstars, um Frieden zu predigen und den Blick der Welt auf die Situation in Tibet zu lenken. Seine mediale Präsenz ist enorm. Das droht ihm 2023 zum Verhängnis zu werden. Das Video einer privaten Veranstaltung wird millionenfach geklickt. Der Shitstorm ist gigantisch. Was ist da wirklich geschehen?

2025 wird Dalai Lama 90 Jahre alt. Seine politische Verantwortung hat er bereits vor Jahren abgegeben. Doch seine Popularität ist ungebrochen – auch wenn sein Image Risse bekommen hat. Wird es nach seinem Tod einen 15. Dalai Lama geben? Werden Tibeterinnen und Tibeter – in der Heimat und im Exil – wird die Welt einen neuen Dalai Lama brauchen?